Die Geschichte von Sri Lanka

Die Völker der Nagas und der Yakkas gelten als die Ureinwohner von Sri Lanka. Noch heute leben die Nachkommen der Yakkas, die Veddas auf der Insel. Der Lebensraum der Ureinwohner des Landes wurde durch die Rohdung der Dschungels schon früh zerstört und das Volk der Veddas musste sich so in den Dörfern niederlassen.

Die einstigen Dschungelgebiete wichen dem heutigen Ackerland. Zudem wurde im 20. Jahrhundert ein weiterer großer Teil des Lebensraumes der Uhreinwohner durch Siedlungsgebiete ersetzt. In der heutigen Zeit leben nur noch etwa 600 Veddas in Sri Lanka. Das Volk der Veddas ist, wie viele Naturvölker, vom Aussterben bedroht und nur noch wenige der Uhreinwohner leben nach den alten Sitten und Gebräuchen des Urvolkes.

Die ersten Indorianer besiedelten das Land von Sri Lanka bereits um 500 vor Christus. Die Indorianer sind die heutigen Sinhalesen und diese bilden die heutige Bevölkerungsmehrheit von der Republik Sri Lanka. Der Buddhismus erreichte um 247 vor Christus, mit dem Sohn und der Tochter des indischen Maurya Kaiser, die Insel.

Bereits seit 200 vor Christus war die Staatsreligion des einstigen Königreiches der Buddhismus. So entstand auch das erste buddhistische Kloster von Sri Lanka in der Hauptstadt Anuradhapura. In der Zeit nach dem 13. Jahrhundert entstanden verschiedene Königreiche, wie etwa das Tamilische Königreich oder das Königreich Kotte. Wandmalereien Sri Lanka
In der Kolonialzeit verlor die Insel die Eigenständigkeit und die Küstenregionen wurden so von Kolonialmächten beherrscht.

In den Anfängen wurde das Hochland noch von dem Königreich Kandy beherrscht. Im Jahr 1815 wurde das Königreich Kandy erobert und der König Wikrama Rajasingha wurde verhaftet. Daraufhin stand im Jahr 1818 die gesamte Insel unter britischer Herrschaft. Die Infrastruktur wurde unter der britischen Herrschaft verbessert und es entstanden vermehrt Kaffee- und Teeplantagen . Während dieser Zeit kamen auch die indischen Tamilen, als Plantagenarbeiter auf die Insel. Die indischen Tamilen bilden heute mit den einheimischen Sri Lanka Tamilen die größte Minderheit der Bevölkerung. Ceylon wurde schließlich im Juni 1947 britisches Dominion und im Anschluss daran wurde Ceylon am 4. Februar 1948 unabhängig. Seit dem 22. Mai 1972 ist Ceylon eine Republik mit dem Namen Sri Lanka. Der Nationalfeiertag von Sri Lanka ist der 4. Februar, der Tag der Unabhängigkeit.

Sri Lanka Geschichte Buddah Statue in Sri Lanka