Parasiten und Plagegeister in Sri Lanka

Bereits das Auswärtige Amt warnt (http://www.auswaertiges-amt.de) vor dem Stich tagaktiver Stechmücken, durch die teils gefährliche Krankheiten wie das Dengue Fieber ausgelöst werden. Doch auch Malaria-Fälle stellen in Sri Lanka keine Seltenheit dar, ebenso kann durch den Biss infizierter Tiere eine Tollwut-Infektion ausgelöst werden.

Beratung durch einen Tropen-Mediziner dringend geboten!

Eine sinnvolle Prophylaxe wie auch die Beratung durch einen erfahrenen Reisemediziner sind daher vor jeder Reise nach Sri Lanka dringend geboten. Auch im Land selbst dürfen Hygiene und Vorsicht niemals außer Acht gelassen werden, da auch Durchfallerkrankungen drohen und, zu allem Überfluss, im Fall der Fälle, die medizinische Versorgung nicht an den europäischen Standard heranreicht.

Blutsauger stellen ein Problem dar!

Leider stellen Parasiten und Blutsauger wie Zecken nicht allein im Landesinnern ein Problem dar. Denn Sandflöhe treten auch in vielen beliebten Urlaubsregionen gehäuft auf und können den leicht bekleideten Gästen den Aufenthalt an den ansonsten traumhaft schönen Stränden vermiesen, da die Flohbisse ziemlich jucken können. Durch Kratzen wird das Übel allenfalls verschlimmert.

Im Fall der Fälle hilft eine Creme, die den Juckreiz lindert. Zur Vorbeugung wird unter anderem Kokosnuss-Öl empfohlen. Zudem kann durch den Verzicht auf Barfußlaufen (wenngleich das am Strand natürlich besonders Spaß macht) der Angriff der lästigen Parasiten ein wenig eingedämmt werden.

Angepasste Kleidung:

Generell sollte die Kleidung an das Reiseland und seine einheimischen Zecken und Parasiten angepasst werden. Und das auch und gerade in den Abendstunden, wenn die Anopheles-Mücken als Träger der Malaria unterwegs sind. Hier helfen Moskito-Netze wie auch die Behandlung unserer Haut mit einem geeigneten Repellent.

Lange helle Kleidung hält übrigens Plagegeister wie Stechmücken ab und hilft auch dabei, unter Umständen aufgesprungene Zecken zu entdecken, noch ehe die sich in unsere Haus gebohrt haben. Auch beim Duschen werden Zecken, die noch über unsere Haut laufen, abgespült; gerade in den Tropen sollten wir uns daher, vor dem Zubettgehen, eine Kontrolle unseres Körpers zur Gewohnheit machen.

Zu Zeiten hoher Mückenaktivität sollten zudem geschützte Räume aufgesucht werden. Und das gerade in Sachen Dengue Fieber. Denn bis dato gibt es keinerlei Impfung und auch keine spezifischen Medikamente gegen die heimtückischen Viren.

Vorsicht ist also geboten, Hysterie jedoch fehl am Platz. So lehnt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin eine prophylaktische Einnahme von Medikamenten gegen Malaria im Normalfall zum Beispiel ab.