Hikkaduwa

Ursprünglich ein kleines Fischerdorf, später ein Geheimtipp bei Rucksacktouristen ist Hikkaduwa heute einer der bekanntesten Ferienorte Sri Lankas. Trotz der vielen Hotels hat sich der Ort aber seinen Charme von früher bewahrt.

Der im äußersten Südwesten gelegene Badeort ist ein beliebtes Ziel speziell für aktive Urlauber.

Während tagsüber beste Bedingungen für Wassersport aller Art herrschen, wird nachts in den Strandbars Party gemacht. Besonders junge Menschen, oftmals Taucher und Surfer, schätzen das gute Nachtleben in den Strandlokalen, die zum großen Teil am südlichen Strandabschnitt zu finden sind. Mit dem Einzug des Pauschaltouristen hat sich das Hotelangebot erheblich erweitert. Neben den kleinen Hotels und Gästehäusern sind in Hikkaduwa auch große Resorts zu finden. Die Hotelanlagen befinden sich entlang des wunderschönen Strandes und bieten jeglichen Komfort.

Der kilometerlange Sandstrand von Hikkaduwa begeistert mit seinem feinen, weißen Sand und den unzähligen Kokospalmen im Hintergrund. Surfer dürfen sich am Strand von Hikkaduwa auf gute Wellen freuen, sowohl Anfänger als auch Profis werden zufrieden sein. Der Ort ist bestens auf die Surfklientel eingestellt, Surfschulen und Verleihstationen sind ebenso vorhanden wie Geschäfte, die Surfequipment anbieten. Vor der Küste der Stadt liegt ein Korallenriff, das zu den bekanntesten Tauchspots auf Sri Lanka zählt. Viele der Korallen sind zwar leider abgestorben, die Vielfalt an bunten Fischen entschädigt dafür aber weitgehend.

Die Hauptstadt Sri Lankas, Colombo, ist rund 115 Kilometer von Hikkaduwa entfernt. Zum internationalen Airport nahe Negombo beträgt die Entfernung gar 147 Kilometer, weswegen für die Fahrt vom Flughafen nach Hikkaduwa zweieinhalb bis drei Stunden einzuplanen sind. Galle, die wichtigste Stadt an der Südküste, ist hingegen in rund 25 Minuten zu erreichen.

Hikkaduwa Der kilometerlange Sandstrand von Hikkaduwa mit seinen unzähligen Kokospalmen

Natur und Tierwelt der Flüsse Sri Lankas können bei einer Bootsfahrt in der Lagune bei Dodanduwa, die nur etwa fünf Kilometer südlich von Hikkaduwa liegt, beobachtet werden. Mit dem Boot geht es zum gleichnamigen See, wo auf einer Insel mitten im Gewässer eine schöne Klosteranlage besichtigt werden kann. Etwas nördlich der Stadt liegt die Mondsteinmine von Meetiyagoda. Bei einer Führung erhält der Reisende einen Einblick in den Abbau des beliebten Schmucksteins. Sri-lankische Geschichte und Kultur kann der Gast in Galle erleben. Die Stadt an der Südküste beherbergt mit der 1663 von den Holländern erbauten Festung die größte noch erhaltene europäische Festung in Südostasien. Die UNESCO hat diese gemeinsam mit der Altstadt zum Welterbe erklärt. Im historischen Zentrum begeistern liebevoll renovierte Häuser aus der Kolonialzeit sowie das Marinemuseum. Eine Vielzahl an Restaurants, Märkten und Geschäften ist in der Neustadt zu finden.